Mediation (lat. Vermittlung) ist ein außergerichtliches, nicht öffentliches Verfahren konstruktiver Konfliktregelung,

bei dem die Parteien eines Konflikts (z.B. Rechtsstreits) mit Unterstützung eines Dritten (Mediator), einvernehmliche Regelungen (Lösungen) suchen, die ihren Bedürfnissen und Interessen dienen.

Das Verfahren der Mediation basiert u.a. auf den Erkenntnissen der interdisziplinären Konflikt- und Kommunikationswissenschaft, der humanistischen Beratungsmethodik sowie dem sog. Harvard-Modell für erfolgreiches Verhandeln.

Innerhalb der psychologischen und der pädagogischen Beratung ist die Mediation eine Kommunikationsmethode mit dem Schwerpunkt Konfliktlösung.

  • Mediation ist eine Sonderform der Streitschlichtung.

Im Unterschied zu anderen Arten der Streitschlichtung gibt der Mediator keine eigenen Anregungen zur Lösung des Streites.

Die Mediation bietet sich vor allem dann als Weg der Konfliktlösung an, wenn die Parteien gemeinsame Ziele haben (z.B. weitere Kooperation zweier Unternehmen, beiderseitige Kindeserziehung trotz Trennung).

Mediation bietet sowohl den Parteien, wie den Anwälten gegenüber, einer gerichtlichen Auseinandersetzung einige Vorteile.